Archiv für Kategorie ‘planetAlexx’

Das tragische Ende der Loveparade

Das war es also. Das furchtbare Ende der Loveparade. Die Parade, die einst die Ideale der Techno-Generation verkörperte, ist tot und hat tragischerweise 19 Menschen mit in den Tod gerissen.19 Familien haben gestern die schreckliche Nachricht erhalten, dass ein Angehöriger verstorben ist und nie wieder zurück kommt. Hunderte wurden zum teil schwer verletzt oder sind schwer traumatisiert.

Ich selber war auf der Parade in Essen 2007 und in Dortmund 2008 und hab mich in Dortmund schon gefragt warum dort nichts passiert ist. Ich kann mich noch sehr gut an das geschuppse und Gedränge am Hauptbahnhof erinnern. Abertausende Menschen wollten nach hause, der Bahnhof war dicht und von hinten drängten immer mehr Leute nach. Ich stand damals mit einer Freundin und ca. 300 anderen vor dem Absperrgitter und wir wurden 4-5 Stunden nur eingequetscht. Es gab nichts zu trinken und wir sind irgendwann vom roten Kreuz mit Decken versorgt worden.

Die Städte im Ruhrgebiet sind einfach zu klein für diese Menschenmassen. Duisburg mit seinen gut 500.000 Einwohnern und entsprechender Infrastruktur sollte plötzlich das dreifache an Menschen aufnehmen. Mit einem Bahnhof.

Die Idee der Loveparade – eine Demonstration mit Musik durch die Stadt – ist zu einem eingezäunten Schauspiel mit “VIP Bereich” und streng kontrolliertem Glasflaschenverbot verkommen. Natürlich nur aus Sicherheitsgründen… Monetäre Interessen haben da sicher keine Rolle gespielt.. Oder?

Diejenigen, die das genehmigt haben, gehören jedenfalls bestraft. 1,x Millionen Menschen durch einen Eingang der gleichzeitig auch der einzige Ausgang ist auf ein eingezäuntes Gelände zu schleusen welches nur maximal 500.000 Menschen aufnehmen kann ist grob fahrlässig. Wenn dann noch sogenannte “Experten”, die sich eigentlich täglich mit Massenveranstaltungen befassen erklären, dass das Sicherheitskonzept keine Fehler hatte, fehlen mir jedenfalls die Worte.

Ich bin stinksauer auf die Veranstalter und die Stadt Duisburg. Euer Versagen hat 19 jungen Menschen das Leben gekostet – da könnt ihr euch nicht mehr raus reden. Diese Katastrophe muss aufgeklärt- und die Loveparade  sofort und für immer beerdigt werden.

Für künftige Massenveranstaltungen muss man die Konsequenzen ziehen und sich klar machen, dass man Millionen von Menschen nicht hinter Bauzäunen einsperren kann. Außerdem ist die Parade im Ruhrgebiet leider völlig fehl am Platz. Trotz all dem schönen Scheins der Kulturhauptstadt war ein Großteil der Besucher der Gruppe “Volltrunkene Ruhrpottasis” zuzuordnen, die Fußballsprüche skandieren und mit freiem Oberkörper auf Damenjagd gehen. Das passt mit der ursprünglichen Parade nicht zusammen.

Ich wünsche den Familien und Freunden der Opfer viel Kraft und spreche mein Mitgefühl aus. Es ist einfach unfassbar tragisch was gestern dort passiert ist.

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Digitale Muße und das Generationenproblem

Ich habe mir interessehalber mal den aktuellen Spiegel gekauft. Darin geht es um das “Abschalten”. Um die Schwierigkeit mal “Off” zu sein und zu bleiben in unserer schnelllebigen Zeit. Der Spiegel umschreibt das sehr schön mit dem Wort Muße.

Dazu habe ich mir auch mal meine Gedanken gemacht und habe entdeckt, dass ich gar nicht das Bedürfnis dazu habe. Muße finde ich auch vor dem Rechner und trotz eingeschaltetem Smartphone. Ein netter Chat mit Freunden, ein Spielchen zwischendurch oder zielloses browsen im Web ist für mich Entspannung, keine Pflicht oder Bürde.

Eigentlich stelle ich bei mir eher das Gegenteil fest. Ich mag das Gefühl das Netz in der Tasche mit mir herum zutragen. Das ich jederzeit schauen kann was die Freunde gerade machen, wann das Bauwerk XY erbaut wurde, wie eigentlich Quantenphysik funktioniert, welche Blume dort am Wegessrand blüht, wie lang der Rhein eigentlich ist oder was nächste Woche in der Stadt los ist.

Ich denke, eigentlich stehen wir vor einem Generationenproblem. Große Teile der älteren Generation können nach wie vor nichts mit dem Netz und der Macht die es einem gibt anfangen. Vielen ist es vielleicht sogar unheimlich, dass man jederzeit alles nachschlagen kann. Das man immer und jederzeit mit jedem in Kontakt steht – sofern man das will. Und ein Ende ist nicht in Sicht – eher im Gegenteil. Und darüber freue ich mich.

Dementsprechend bin ich um so gespannter, was meine Generation aus der Welt machen wird. So viel Wissen, so viel Vernetzung und so viele Möglichkeiten wie wir sie haben hatte noch niemand. Wir haben unglaublich viele Chancen die wir kreativ nutzen müssen. Aber dafür müssen wir wohl die Gesellschaft sowie das Denken an sich revolutionieren.

Natürlich ist es gut, wenn man viel weiß – aber ist es in Zukunft noch nötig? Ist nicht mit der Erfindung des Taschenrechners, welchen heute jeder auf seinem Handy mit sich rum trägt, das Kopfrechnen teilweise überflüssig geworden? Mit einer Argumented Reality Sonnenbrille auf der Nase wird uns wahrscheinlich in wenigen Jahren schon der Gesamtbetrag beim Einkaufen angezeigt. Rechnen wird somit überflüssiger denn je.

Genau so wird es in Zukunft wohl noch mit viel mehr Dingen werden. Wahrscheinlich werden wir viel mehr Alltagsballast ins Digitale verbannen. Die Kapazitäten die dadurch frei werden können wir für andere Dinge nutzen. Ich hoffe, dass sich auch die Arbeitswelt verändert und sich den Gegebenheiten anpasst. Wahrscheinlich wird viel mehr von Zuhause oder Kollaborativ gearbeitet. So sparen wir uns den beschwerlichen Weg zur Arbeit und sind ausgeruhter und leistungsfähiger.

Die Zukunft wird uns wohl alle überraschen – aber ich freue mich drauf. Übrigens, gegen ein gutes Buch im Garten gibt’s nichts einzuwenden ;)

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In eigener Sache.. (Umfrage)

Dieser Post richtet sich an mehr oder weniger regelmäßige Leser und Besucher.

Wenn man eine Website betreibt möchte man natürlich gern wissen was die Leute davon halten. Ich habe mir ein paar Fragen ausgedacht deren Beantwortung nicht all zu lange dauert. Das hilft mir hoffentlich dabei, die Seite noch weiter zu verbessern.. Ich giere nicht nach euren Daten und möchte niemanden nötigen irgendwas auszufüllen.

Das Ganze soll mir nur bei der Verbesserung helfen und ich werde es bei Gelegenheit mal in einem Post verwursten.

Zur Umfrage geht es hier lang.

PS: Die Umfrage wurde mit Google-Docs erstellt – weils so schön einfach ist und die Auswertung gut aussieht ;P

Falls ihr Google nicht mögt.. am besten nicht mitmachen. Ansonsten vielen Dank.

Ich freue mich immer über Feedback und konstruktive Kritik.. auch jenseits von google in den Kommentaren.

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Die Quadratur des Kreisverbandes

Bei den Piraten in NRW gibt es derzeit einen Streit um das für und wieder von Kreisverbänden. Im folgenden möchte ich die Geschichte auch für nicht-NRWler mal zusammen fassen und versuchen aus meiner Sichtweise zu beleuchten, warum es derzeit Streit gibt. Ich erhebe keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit oder neutrale Berichterstattung ;-)

Was ist eigentlich eine Crew?

In NRW haben wir uns anstatt für Kreis- und Ortsverbänden für ein Crew-System entschieden. Damit sind wir einen relativ neuen Weg gegangen den noch keine Partei vorher ausprobiert hat. Crews sind kleine, autonome Einheiten aus 5-9 Piraten die mit finanziellen Mitteln und einigen Privilegien ausgestattet sind.

Crews bekommen monatlich ein Budget welches sich aus den gesamten freien Mitteln des Landesverbandes / Anzahl der Crews errechnet. Des Weiteren dürfen die Crews als einzige Institution Arbeitskreise sowie Projekt- und Arbeitsgruppen in NRW initiieren. Aufgelöst werden kann eine Crew nur durc 3/4tel Mehrheit eines Landesparteitages. Zu den Rechten kommen noch Protokoll-Pflichten. Es gibt 2 Crew-Sprecher welche jedes Quartal rotieren und gewählt werden.

Eine Crew ist KEIN Pendant zu einem klassischen Ortsverband, sondern sondern eine kleine, flexible Einheit die autonom arbeitet. Das Pendant zu einer klassischen Verbandsstruktur sollte am Besten ein großer und gut besuchter “Stammtisch” sein, wo Dinge abgestimmt und initiiert werden. Die Crew ist dabei ein formales Anhängsel wenn z.b. Geld benötigt wird oder eine Projektgruppe uns Leben gerufen werden muss. Eine Projektgruppe- oder Arbeitsgruppe ist bei uns ebenfalls eine sehr flexible Struktur und kann sich selber eine Art Satzung geben nach der dann gearbeitet wird.

Die Aufgaben des Landesverbandsvorstandes sind auch anders als die in anderen Bundesländern. Unser Vorstand soll ein reiner Verwaltungsvorstand sein welcher den Crews zuarbeitet. Die eigentliche politische Arbeit und Willensbildung findet im Rahmen von Crews, Arbeitskreisen und natürlich dem Landesparteitag statt.

Klingt gut, warum streitet man sich dann?

Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Crews liegen genau so wie Kreisverbände vielen Piraten am Herzen. In NRW haben wir uns für das Crew-System entschieden um damit die Nachteile eines Verbandes zu umschiffen.

Mir persönlich liegt z.b. die Gleichheit der Mitglieder am Herzen. Beim Crewsystem verzichten wir vollständig auf Vorsitzende und sonstige Posten. Bei den Crews liegt die Arbeit in den Händen aller, nicht nur bei einem Vorstand. In dünn piratisierten Gegenden würde der Verwaltungs-Overhead eines Kreisverbandes z.b. die Aktiven vor Ort viel zu stark einbinden. Ausserdem wird ein Delegierten-Modell so nachaltig ausgeschlossen.

Kreisverbände sind mMn sinnvoll für Vereine und NGOs, wo es keine politischen Posten gibt. Bei Parteien ist ein Vorstandsposten immer auch eine Macht-Position und Macht korrumpiert ja bekanntlich. Die stärksten Befürworter von Kreisverbänden sitzen nun jedenfalls jeweils im Vorstand.

Ich denke, dass das Crewsystem dem KV-Modell weit vorraus ist – es gibt aber zugegebenermaßen noch Schwierigkeiten das Ganze umzusetzen. Nicht zuletzt deshalb ist es wohl zur Gründung von 3 Kreisverbänden gekommen.

Die Probleme die es gibt (z.b. Schwierigkeiten bei Konto- und Buchführung, rechtliche Stellung als Personengesellschaft, kein Zugriff auf Mitgliederdaten) sind mMn allesamt lösbar und würden sich mit einer konsequenten Weiterentwicklung des Crewsystems erledigen und wurden größtenteils auch schon gelöst.

Der drängende Wunsch nach Kreisverbänden in einigen Gegenden liegt, denke ich, tiefer. Dort wo der Ruf nach KVs am schnellsten und lautesten erklang gab es kein funktionierendes “Stammtisch” Gremium wo Besucher und Piraten gemeinsam die lokalen Aktionen koordinieren und abstimmen. Die Probleme die auftauchten wurden nicht in piratiger Manier gelöst wie andernorts sondern man schoss sich auf das Crewsystem als Wurzel allen Übels ein. Einen Stammtisch könnte man auch als Ortsversammlung bezeichnen.

Die Crew-Verfechter hingegen kommen aus Städten, wo das Crewsystem gelebt und weiterentwickelt wird. Wo es funktionierende Stammtische mit vielen Besuchern gibt die gerne kommen und mitdiskutieren und mitentscheiden. Die Crews sind wie gesagt nur Anhängsel die, wenn nötig, ergänzend mithelfen.

Ein weiteres, entscheidendes Problem sind die Finanzen. Mit der Gründung eines Kreisverbandes stehen diesem mehr finanzelle Mittel zu. Einerseits wird den Crews so das Geld entzogen, aber es kommt auch zu einer ungleichen Verteilung. Da es nun in einer Region KV+Crews gibt, kommt dort viel mehr Geld an als in anderen Regionen ohne KV.

Nun kam es wie gesagt zur gründung einiger Kreisverbände und so wurden erst einmal Fakten geschaffen welche sich erstmal nicht so einfach zurücknehmen lassen..

Was hat es mit dem Verbot von KVs auf sich?

Das berüchtigte KV-Verbot ist eigentlich garkein Verbot sondern nur ein temporärer Stopp bis nach der Landtagswahl + ausreichender Diskussionszeit (Juli). Die rechtliche Situation ist derzeit unklar. Das Parteiengesetz schreibt lediglich vor, dass die Strukturen eine angemessene politische Willensbildung ermöglichen müssen – das ist bei uns definitiv mehr als gegeben. Der ominöse Satzungsänderungsantrag U8 wurde vom höchsten Gremium NRWs (Landesparteitag) verabschiedet und ist gültig. Die Bundessatzung schreibt vor, dass ein Landesverband weitere Strukturen schaffen KANN. Ein Verstoß gegen Parteiengesetz oder Satzung liegt meines Erachtens nicht vor.

Warum wird die Debatte mit soviel Vehemenz geführt?

Das liegt an der Wichtigkeit der Sache. Ich weiss nicht, ob ich in die Piratenpartei eingetreten wäre wenn ich dafür Mitglied in einem Kreisverband hätte werden müssen. KV klingt für mich nach “Just another party”. Das durch die Rotation Postengeschacher vermieden wird finde ich wichtig.. ebenso dass es keinen KV-Vorstand gibt der dann für alles verantwortlich ist. Das das nicht besonders gut klappt sieht man in Münster. Gibt es einen Vorstand machen die Mitglieder den für alles Verantwortlich. Die Eigeninitiative nimmt ab und so kommt es z.b. dazu, dass Plakatgenehmigungen nicht eingeholt werden oder die Unterstützungsunterschriften nicht zusammen kommen. Weil “Der Vorstand wirds schon richten”.

Viele (ich behaupte mal die meisten) wollen etwas neues, modernes probieren was uns von anderen Parteien unterscheidet, die Mitarbeit für Neulinge erleichtert und uns nach außen hin ein komplett anderes Gesicht gibt.

Würde mir nun ein KV übergestreift wüsste ich nicht ob ich noch weitermachen würde. Ich will keine zweite grüne Partei die genau sowas auch durchgemacht hat. Die sind mittlerweile so angepasst wie jede andere Partei auch. Darauf hab ich keine Lust.

Anstatt das wir uns Lösungen überlegen die für alle Piraten in NRW passen wurden aber nun wie gesagt durch Gründungen von KVs Fakten geschaffen – auf äusserst bedenkliche Art und Weise.. Ein Beschluss des Landesparteitages wird ignoriert, der Landesverband umgangen und mit Hilfe von Kontakten zum Bundesvorstands (der eine sehr unrühmliche Rolle gespielt hat mit Falschaussagen und falschen Beschuldigungen) die KV Gründung gegen den Willen eines Großteils der Mitglieder durchgedrückt.. Ich kann verstehen warum sich viele so aufregen.

Wie gehts jetzt weiter?

Ich denke mal das es nun zu einigen Verfahren vor diversen (Schieds)Gerichten kommen wird. Die AG Struktur, deren Zweck es ist die Struktur zu finden die für uns passt, wird wohl einige Vorschläge ausarbeiten die wir dann abstimmen werden. Bis dahin wird auf den Mailinglisten geflamed und sich gegenseitig beleidigt ;)

Eventuell wird die Gründung aber auch für ungültig erklärt und muss im Sommer wiederholt werden, weil in unserer Satzung ein temporäres Verbot steht – darüber kann und soll man sich eigentlich nicht hinweg setzen..

// Für Rechtschreibkorrekturen und x-mal drüber lesen blieb leider keine Zeit weil ich jetzt zur Arbeit muss ;)

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Kurzbericht Cebit

Gestern haben wir die Cebit in Hannover besucht. Nach der amüsanten Fahrt, zusammen mit Sqampy und Lossos kamen wir gegen 12:30 Uhr in Hannover an.

Elle lies es sich nicht nehmen, und fragte den Parkplatzwächter wo der fnord-Eingang ist.. der schickte uns komischerweise dann zum Nordeingang. Dort angekommen wurden die Tickets gescannt und wir waren drin. Erstmal haben wir dann die übrigen angereisten NRW-Piraten zusammentelefoniert und standen dabei am IBM-Stand.

Das war auch der Grund für meinen peinlichsten Moment des Tages, als ich sagte “Lass uns mal zusehen das wir hier wegkommen, dass ist IBM, da will doch keiner hin.. Big ugly Blue!” Dafür erntete ich böse Blicke von so einem random Sales Manager Typ der sich unbemerkterweise in dieser Sales Manager typischen Art von hinten an mich rangeschlichen hatte.

Wir versuchten dann verständlicherweise schnell vom IBM-Stand wegzukommen und sind zum Osteingang gepilgert um noch einen Freund von Elle mit einer Karte zu beglücken. Wir durften nicht mehr raus, also schmiedeten wir den perfiden Plan, die Karte als Papierflieger über die Köpfe der lauernden Hostessen und Sicherheitsleute hinweg zu schmeissen.. Der Plan wurde dann aber durch deren Freundlichkeit durchkreuzt und wir konnten die Einladung in Persona übergeben.

Nachdem wir dann Dirk Hillbrecht eingesammelt hatten, ging es erstmal auf Messetour – wir schauten uns die Open-Source Area an und liefen durch die Massen. Gegen 14 Uhr war dann ein Piratentreffen vor Halle 16 angesagt – dort trafen wir dann einige Piraten aus Niedersachsen, Hamburg, Baden-Württemberg und Köln. Unser 20 Mann und Frau starkes Trüppchen hat sich dann ins innere der Halle verzogen und wir feierten so eine Art get-together im Haupteingang. Unter einigem gekicher unsererseits paradierte plötzlich ein Mann mit einem roten Irokesen-Haarschnitt an uns vorbei. Sascha Lobo war also auch da ;-)

Nachdem wir uns in kleine Grüppchen zerstreut hatten ging es dann weiter über die Messe. Nächstes Highlight war der Heise-Stand. Elle fragte einen der Standmitarbeiter ob dieses Jahr auch wieder Heise-Trolle ausgestellt wären – der guckte aber nur wie ein Frosch beim kacken und wusste mit dem an sich etablierten Begriff garnichts anzufangen. Komisch..

Wir haben uns dann nach dem Messegetummel in die Blogger-Lounge verzogen und haben uns dort noch nett unterhalten und Kontakte geknüpft. Wir wurden sogar des Öfteren von irgendwelchem Standpersonal mit diversen Dingen beglückt “Hier, für jeden ne Flasche Cola? Die muss weg!” Von dort aus starteten wir dann noch einige Expeditionen zum getDigital Stand und diversen anderen Ständen die uns interessierten. Irgendwann gesellte sich dann auch Sascha Lobo mit  12 Jüngern (Followern) dazu. Die 3 Herren mittleren Alters vom Tagesschau-Stand haben dann noch eine Art Youtube-Disco gestartet und die Websciety Area unterhalten.

Gegen 18 Uhr haben wir dann die Messe verlassen und uns auf den Heimweg gemacht. Nach einem reichhaltigen Abendessen bei Connie’s Diner in Kamen, einem kurzen Abstecher zu Carsten nach Mühlheim und abschließender gemütlicher Runde im Mauerwerk in Neuss ging der tolle Tag dann zu Ende.

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Willkommen auf meinem Blog.

Hier geht es um das Internet, Netzkultur, Piraten, Politik, Linux, Hacking und mich.

Ich hoffe ihr fühlt euch wohl.. nehmt euch nen Kaffee und viel Spaß beim lesen.

Alex
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