Musik umsonst aus dem Netz

Passend zu den letzten beiden Sendungen vom „elektrischen Reporter“ wollte ich nochmal ein paar Sachen zum Thema Musik aus dem Netz posten. Und zwar wie und wo man im Netz gute Musik findet. Auch um damit ein wenig zu zeigen, wie schwer- bzw. unmöglich es für die Musikindustrie wird, „Ihre“ Stücke jemals wieder aus dem Netz zu kriegen. Dabei gehe ich aus verständlichen Gründen nur auf die legalen und halblegalen Dinge ein.

Zum einen gibt es natürlich die riesige Netlabel Szene. Einige Sachen dazu habe ich ja hier auch schon geposted.

Wer dort ein wenig eintauchen und Probe hören möchte, dem kann ich http://www.phlow.de empfehlen. Dort findet man Musik aller Art, zum anhören und zum direkten Download. Komplett kostenlos.

Für die 0815 Musik in den Charts, sofern man auf die steht, gibt es aber ebenfalls Varianten..

Man findet mittlerweile (fast) jedes Lied auf YouTube.com. Es ist möglich, sich die Tracks ohne jegliche Zusatzprogramme abzuspeichern. Danach kann man sie bequem zum .mp3 zu konvertieren. Es gibt aber auch Programme, die dies für uns erledigen. Mehr dazu unter „Mehr“ 🙂

Noch ein Tipp am Rande.. YouTube speichert hochgeladenen Videos in mehreren Formaten ab. Setzt man hinter die URL ein &fmt=18 bekommt man ein Video mit besserer Bild und Tonspur. Vergleicht doch mal dieses mit dem Video.

Nicht zu verachten ist auch http://www.last.fm – Das ist ein riesiges Streamingportal für Musik. Fast alle etablierten Künstler und Netlabel sind dort vertreten.

Dann gibt es natürlich noch myspace. Viele Musiker haben dort ihre eigene Seite mit Musik – auch die kann man mit wenig Aufwand runterladen. Das gleiche Prinzip wie bei YouTube. (siehe „Mehr“)

Weiter geht es mit den tausenden von Radiostreams. Ach die kann man aufzeichnen oder von Programmen aufzeichnen lassen.

Erwähnenswert sind natürlich auch Podcasts. Die sind sowieso zum runterladen gedacht und befinden sich zumeist auf den Homepages der jeweiligen Künstler.

Fassen wir also nochmal zusammen..

  • Netlabels
  • YouTube
  • Streams
  • Last.fm
  • myspace music und vergleichbares
  • unzählige illegale Alternativen

Musik ist also prinzipiell schon heute immer und überall vorhanden wo es Internet gibt. Gesetze aus der vor-Internet-Zeit hindern uns alle aber leider daran diese auch so zu nutzen wie wir wollen. Ob ich mir nun ein Youtube Video „rippe“ oder die Musik aus einer Tauschbörse ziehe – Das Resultat ist das gleiche.. ein qualitativ hochwertiges .mp3 auf meiner Festplatte.

Viele Programme für Windows so wie Linux erledigen den legalen Musikdownload für uns vollständig automatisch. Schnell, und unkompliziert.

YouTube, Myspace und vergleichbare

Hier gibt es zum Beispiel den JDownloader, ein auf Java basierender, eigentlich für One-Click-Hoster entwickelter Downloader, der so gut wie alles von Seiten aller Art rippt was irgendwie geht. Ein nettes Programm welches ich auch selber nutze. Man muss lediglich die URL kopieren. Der JDownloader überwacht die Zwischenablage und meldet sich sofort wenn er etwas passendes erschnüffelt hat.

Sehr praktisch sind ausserdem diverse Firefox Plugins, die Ihr auf den Mozilla Seiten finden könnt.

Last.fm

Für das Streamingportal last.fm existieren hunderte von Downloadern für alle Betriebssysteme. Den passenden für euch findet ihr hier.

Shoutcast und Radio Streams

Findet ihr ebenfalls beim oben genannten Anbieter 😉

Mit Bordmitteln

Wenn man im Firefox about:cache eingibt, erhält man detaillierte Informationen zu den Daten, die Firefox auf unserer Platte zwischenspeichert. Es ist möglich, sich hier die Daten rauszusammeln. Oftmals liegen diese schon im mp3 Format vor – haben aber andere Namen. Nurnoch umbenennen, Taggen, Fertig..

1 Kommentar


  1. Hallo Alex

    Zuerst ein großes Lob an Dich, für Deine Mühe dieses tollen Blogs aufrecht zu erhalten.
    Ich war zufällig auf Deine Internetseite gestoßen, seit ich nach der Suche auf neue Freie Musikszenen aus dem Internet für neue Projekte bin.

    Vor allem bin ich wegen dem Titel: MUSIK UMSONST AUS DEM NETZ zu Dir gestoßen, den ich wirklich interessant fand und gleich nachlesen wollte, worum es eigentlich geht.

    Ich danke für diese tollen Informationen und wünsche auch Dir nachträglich ein erfolgreiches neues Jahr 2009.

    mit freundlichen Grüßen
    Manuel Knappitsch für das PartyStation Projekt

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.